In den theoretischen Fächern wird das Fundament gelegt für alle künstlerische Erfindungen.
Kenntnisse der Geschichte der Kleidung, Film- und Medientheorie, Theatergeschichte oder Raumtheorie und Grundzüge der Dramaturgie werden als Voraussetzung für kenntnisreiche Entwürfe angesehen.
Kulturgeschichte der Kleidung

Kulturgeschichte der Kleidung wird unter kulturhistorischem Gesichtspunkten gelehrt – von der Antike bis heute und in den jeweiligen politischen oder gesellschaftlichen Kontext eingeordnet. Studierende lernen die verschiedenen Bekleidungsformen und dass jedes Detail in der Mode eine Bedeutung haben kann. Es ist ein Fach, welches unerlässlich ist für kenntnisreiche, phantasievolle und präzise Kostüme. Das Fach ist partiell verbunden mit dem jeweiligen Semesterthema im praktischen Bereich.
Dramaturgie

Das Fach Dramaturgie wird von DramaturgInnen gelehrt, die in Theater oder Film praktische Erfahrungen haben. Es werden Grundzüge dramaturgischer Verfahren gelehrt, sowie viele beispielhafte künstlerische Arbeiten diskutiert. Im BA-Studiengang wird unterrichtet, auf welche Weise ein Kostüm eine tragende konzeptionelle Rolle haben kann, da das Fach vor allem verbunden ist mit dem jeweiligen Semesterthema, in dem literarische Texte oder Drehbücher gelesen und kommentiert werden, für die Kostüme entworfen und entwickelt werden. Außerdem verbindet sich dieser Kurs mit dem Kurs „Vorstellungsanalyse“, in dem verschiedene Theateraufführungen, Filme oder andere künstlerische Ereignisse besucht werden – eine Art von „Mini-Exkursionen“ – um anschließend zu lernen, welche Kriterien zur Beurteilung tauglich sind.
Film- und Medientheorie

Im MA-Studiengang bildet dieses Theorie-Fach Studierende in ihrer Kenntnis, Wahrnehmung und Verständnis herausragender künstlerischer Filmbeispiele. Dazu werden weiterführende Texte aus Philosophie und Wissenschaft als Untermauerung des Wissens und im Kontext des jeweiligen Films untersucht und diskutiert.
Beruf und Praxis

Ein „Berufs-workshop“ bereitet künftige AbsolventInnen auf den Berufseinstieg vor. Versicherungsmöglichkeiten, Vertragsmodalitäten, Finanzamtsfragen, Gründungsformen, Finanzierungsproblematiken bis hin zu Präsentationsstrategien und Verhandlungstricks werden erklärt und geübt und probehalber angewendet.
Exkursionen und Gäste

Unser Studiengang wurde schon oft von namenhaften KünstlerInnen aus den Bereichen Kostümbild, Bühnenbild, Szenografie, Freie Kunst oder Film und Theater besucht. Durch Vortragsreihen und die anschliessenden Gespräche lernen die Studierenden inspirierende und erfahrene Gäste kennen und bekommen Inputs durch die weitergegebenen Erfahrungen und Werke. Diese Vorträge sind hochschulöffentlich angelegt und laden zu fachübergreifender Diskussion ein.
Dazu werden in einer Exkursionswoche einzelne Fachgebiete intensiv erforscht, Erfahrungen im Ausland gesammelt und Kontakte geknüpft.
Vorstellungsbesuche und Analyse

Im Fach „Vorstellungsanalyse“ werden Filme und Theateraufführungen besucht. Ziel ist es, Kriterien zur Analyse zu finden und sich über Kunst und Themen auszutauschen.
Theatergeschichte und STUDIUM GENERALE
In einem zweijährigen Turnus wird ein historischer Überblick über performative Aufführungspraktiken angeboten, welcher für alle Studierende der Fakultät Darstellende Künste verpflichtend ist. Ebenso flankiert ein ausführliches Studium-Generale-Programm im theoretischen und praktischen Bereich das spezielle Studiengangsprofil. Im Studium Generale können zusätzliche Seminare in Theorie und Technik erworben werden, die von allen Studierenden der UDK besucht werden kann. Es ist hier möglich, KommilitonInnen aus anderen Studiengängen zu begegnen. Die Anmeldung erfolgt auf der Webseite der UdK.